Digital.Plus 26: Bis zu 7.000 € Förderung für Ihr Digitalisierungsprojekt – und wir setzen es um
Das Land Oberösterreich und die WKOÖ fördern 2026 wieder Digitalisierungsvorhaben von KMU. Wir zeigen, welche Projekte gefördert werden, wo die Stolpersteine liegen – und wie Sie sich den Zuschuss gemeinsam mit uns holen.
Viele Abläufe im Betrieb kosten mehr Zeit und Geld, als sie müssten. Daten liegen verstreut in Excel-Listen, Angebote werden händisch abgetippt, und beim Thema IT-Sicherheit bleibt oft ein ungutes Gefühl. Digitalisierung ist die Antwort – aber sie kostet. Genau hier setzt DIGITAL.PLUS 26 an: ein Förderprogramm der WKO Oberösterreich und des Landes OÖ, das heimische Unternehmen bei der Umsetzung ihrer Digitalisierungsprojekte finanziell unterstützt.
Wir haben das Programm für Sie durchgearbeitet und sagen Ihnen klar, was geht und was nicht.
Was wird gefördert?
DIGITAL.PLUS 26 unterstützt die Konzeption und die Umsetzung von Digitalisierungsvorhaben, die Ihre Wettbewerbsfähigkeit messbar erhöhen. Das Programm konzentriert sich auf drei Themenbereiche:
- Automatisierung und Digitalisierung von Prozessen – vom ersten Kundenkontakt über Einkauf, Lager, Produktion und Verkauf bis zur Rechnung und Kundenverwaltung. Ein durchgängiger Datenfluss ersetzt die Zettelwirtschaft. Wie das in der Praxis aussieht, zeigen wir im Beitrag Prozesse automatisieren – mehr zu unserer Arbeit auf der Leistungsseite Digitalisierung.
- Intelligentes Datenmanagement und Künstliche Intelligenz – Sie sitzen auf einem Datenschatz, wissen aber nicht, wie Sie ihn nutzen? Dashboards, KI-gestützte Analysetools und strukturierte Datenaufbereitung machen aus verstreuten Daten echte Entscheidungsgrundlagen – genau hier setzt unsere KI-Entwicklung an. Konkrete Anwendungsfälle finden Sie unter KI-Prozessautomatisierung und KI im Unternehmen einführen.
- Sichere IT-Systeme und Cyber-Security – ungeschützte Infrastruktur öffnet Angreifern Tür und Tor. Technische und organisatorische Sicherheitsmaßnahmen schützen Ihre geschäfts- und produktionsrelevanten Daten – inklusive sicherer Home-Office-Lösungen. Worauf es beim Zusammenspiel von Datensicherheit und KI ankommt, lesen Sie hier.
Wie viel gibt es?
Die Eckdaten sind schnell erzählt:
- Mindestens 12.000 Euro Gesamtprojektkosten müssen zusammenkommen, damit ein Projekt förderbar ist.
- Gefördert werden maximal 35 Prozent der förderbaren Kosten, gedeckelt bei 7.000 Euro Zuschuss.
- Mindestens 20 Prozent der förderbaren Projektkosten müssen auf Beratungs- und/oder IT-Dienstleistungen entfallen.
Förderbar sind die Kosten externer Dienstleister – also etwa unsere Konzeptions- und Umsetzungsleistung – sowie projektbezogene Investitionskosten. Nicht förderbar sind interne Personalkosten, interne Aufwände sowie Standard-Hardware und Standard-Software laut Richtlinie.
Der wichtigste Stolperstein: Marketing wird nicht gefördert
Hier müssen wir ehrlich sein, weil es viele Unternehmen falsch einschätzen: Projekte aus dem Bereich digitales Marketing sind ausdrücklich nicht förderbar. Eine neue Website, SEO oder Google- und Meta-Kampagnen fallen also nicht unter DIGITAL.PLUS 26.
Das heißt aber nicht, dass für Sie nichts dabei ist. Im Gegenteil: Der entscheidende Punkt ist, das Projekt richtig zu denken und zu beschreiben. Eine Webshop-Anbindung an Ihr Warenwirtschaftssystem ist kein Marketing – das ist Prozessautomatisierung (mehr dazu unter individuelle Onlineshops und Onlineshop richtig aufsetzen). Ein Kundenportal, das Bestellungen, Status und Rechnungen automatisiert, ist Digitalisierung – technisch oft eine individuelle Webapplikation, die wir auf Basis von Drupal entwickeln. Ein zentrales Dashboard, das Ihre Vertriebs- und Produktionsdaten zusammenführt, ist Datenmanagement.
Genau diese Abgrenzung ist unsere Stärke. Wir wissen, wo die Grenze zwischen „nicht förderbarem Marketing“ und „förderbarer Prozessdigitalisierung“ verläuft – und schneiden Ihr Projekt so zu, dass es passt.
Wer kann einreichen?
Antragsberechtigt sind kleine und mittlere Unternehmen (inklusive Ein-Personen-Unternehmen), die ihren Firmensitz in Oberösterreich haben, eine aktive Mitgliedschaft der WKO Oberösterreich (aufrechte Gewerbeberechtigung) besitzen und sich in geordneten wirtschaftlichen Verhältnissen befinden.
Pro WKOÖ-Mitglied kann ein Projekt eingereicht werden. Wichtig: Wer bereits eine Förderung aus „Digital Starter 2023“, „Digital Starter 2024“ oder „DIGITAL.PLUS 2025“ erhalten hat, kann diesmal nicht einreichen. Außerdem darf Ihr Projekt frühestens zehn Wochen vor Antragstellung im Jahr 2026 gestartet worden sein, und es dürfen keine weiteren Förderungen dafür laufen.
Ein Detail, das oft übersehen wird: Zwischen Ihnen als Förderwerber und uns als Dienstleister darf keine Eigentümer- oder personelle Verflechtung bestehen. Bei einer normalen Auftraggeber-Agentur-Beziehung ist das kein Thema – wir weisen nur der Vollständigkeit halber darauf hin.
Die Fristen – jetzt wird es konkret
Das Zeitfenster ist klar gesteckt:
- Antragstellung: 1. Juni 2026 bis 2. November 2026 – online über das WKOÖ-Förderportal, nach erfolgreichem Selbstcheck.
- Abrechnung: 1. Oktober 2026 bis spätestens 31. März 2027 – mit Abschlussbericht, Rechnung und Zahlungsnachweis.
Das Budget ist begrenzt und der Ausschöpfungsgrad wird wöchentlich aktualisiert. Wer zu lange wartet, riskiert, dass der Fördertopf leer ist. Frühzeitig handeln zahlt sich also doppelt aus.
So läuft die Zusammenarbeit mit uns
Wir begleiten Sie von der Idee bis zur Abrechnung – und nehmen Ihnen den Großteil der Arbeit ab:
- Erstgespräch und Förder-Check. Wir prüfen gemeinsam, ob Ihr Vorhaben in einen der drei Themenbereiche passt und ob Sie antragsberechtigt sind. Den offiziellen Selbstcheck im Förderportal machen wir mit Ihnen durch.
- Projektzuschnitt und Angebot. Wir konzipieren das Projekt so, dass es förderfähig ist – richtig abgegrenzt, mit dem nötigen Dienstleistungsanteil von mindestens 20 Prozent und sauber über der 12.000-Euro-Schwelle. Das Angebot für den Antrag liefern wir mit.
- Umsetzung. Wir setzen das Projekt um – ob Prozessautomatisierung, individueller Onlineshop, Webapplikation oder Datenplattform. Wenn Sie noch am Anfang stehen, hilft unser Fahrplan Digitalisierung starten bei der Standortbestimmung.
- Abrechnung. Wir stellen Ihnen die Unterlagen zur Verfügung, die Sie für den Abschlussbericht brauchen.
Das Ergebnis: ein Digitalisierungsprojekt, das Ihren Betrieb spürbar effizienter macht – und das Sie dank Förderung um bis zu 7.000 Euro günstiger bekommen.
Lohnt sich das für Sie?
Ein kurzes Rechenbeispiel: Bei einem Projekt mit 15.000 Euro förderbaren Kosten gibt es den maximalen Fördersatz von 35 Prozent – das sind 5.250 Euro Zuschuss. Bei 20.000 Euro greift der Deckel von 7.000 Euro. In beiden Fällen reden wir über mehrere tausend Euro, die das Land Oberösterreich beisteuert, statt Ihr Budget zu belasten.
Wenn Sie ohnehin überlegen, einen Prozess zu automatisieren, Ihre Daten in den Griff zu bekommen oder Ihre IT-Sicherheit auf ein solides Fundament zu stellen, dann ist 2026 das richtige Jahr dafür.
Häufige Fragen
- Wer kann DIGITAL.PLUS 26 beantragen?
- Kleine und mittlere Unternehmen inklusive EPU mit Firmensitz in Oberösterreich und aktiver WKOÖ-Mitgliedschaft, die sich in geordneten wirtschaftlichen Verhältnissen befinden.
- Wie hoch ist die Förderung?
- Maximal 35 Prozent der förderbaren Kosten, gedeckelt bei 7.000 Euro Zuschuss. Die Mindestprojektkosten betragen 12.000 Euro, mindestens 20 Prozent davon müssen Beratungs- oder IT-Dienstleistungen sein.
- Ist eine neue Website oder SEO förderbar?
- Nein. Digitales Marketing ist ausdrücklich ausgenommen. Förderbar sind Prozessautomatisierung, Datenmanagement/KI und IT-Sicherheit – eine Webshop- oder Portal-Anbindung an interne Systeme zählt als Prozessdigitalisierung.
- Bis wann kann ich einreichen?
- Die Antragstellung läuft von 1. Juni 2026 bis 2. November 2026, die Abrechnung von 1. Oktober 2026 bis spätestens 31. März 2027. Das Budget ist begrenzt – wer früh dran ist, ist im Vorteil.
- Kann moremedia das Projekt für uns umsetzen?
- Ja. Als externer Dienstleister konzipieren und realisieren wir Ihr Digitalisierungsprojekt – und sorgen dafür, dass es förderkonform zugeschnitten ist.